Bilanzbuchhalter/in

Unser Motto: Gesetzeskonforme Ausbildungen und anerkannte Prüfungen

Als Bilanzbuchhalter/in sind Sie am Arbeitsmarkt gefragter denn je. Das BFI OÖ bietet ausschließlich im Vorhinein durch die Bilanzbuchhaltungsbehörde akkreditierte BFI-Bilanzbuchhalter/innen-Prüfungen an. Mit der Akkreditierung entsprechen diese Prüfungen den gesetzlichen Standards des Bilanzbuchhaltungsgesetzes und haben somit den Status der anerkannten Fachprüfung gemäß Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014.

Mann erklärt am Flip Chart - Foto iStock
Buchhalterin rechnet mit Taschenrechner - Foto iStock
Lächelnder Mann und Frau - Foto iStock

Qualitätssiegel

Das bedeutet: Die BFI-Buchhalter/innen-Prüfungen erhalten ein Qualitätssiegel für die Wirtschaft und signalisieren Ihrem/r potenziellen Dienstgeber/in, dass Sie eine qualitativ hochwertige Prüfung absolviert haben. Zudem gelten diese bei Antrag zur Selbstständigkeit bereits im Vorfeld zu 100 Prozent als anerkannt. Experten/innen aus der Praxis bereiten Sie im Präsenzlehrgang oder Präsenztraining mit Selbststudium jedoch nicht nur auf die jeweilige Prüfung, sondern auch auf Ihre neuen Aufgabengebiete bzw. beruflichen Herausforderungen vor und unterstützen Sie dabei, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen.

 

Fortbildungsverpflichtung gem. BibuG 2014

Bilanzbuchhalter/innen haben eine gesetzliche Fortbildungsverpflichtung von mindestens 30 Unterrichtseinheiten pro Kalenderjahr. Die BFI-OÖ-Fortbildungsveranstaltungen – entsprechend den Inhalten des Bilanzbuchhaltungsgesetzes 2014 – sorgen dafür, dass Sie immer up to date sind.

 

Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014

Gemäß §33(3) Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 sind Bilanzbuchhalter/innen und Geschäftsführer/innen von Bilanzbuchhaltungsgesellschaften verpflichtet, entsprechende Fortbildungsveranstaltungen hinsichtlich der neuesten berufseinschlägigen Entwicklungen zum Zweck der Vertiefung der fachlichen Kenntnisse in einem jährlichen Ausmaß von mindestens 30 Unterrichtseinheiten zu besuchen.

Bei Buchhaltern/innen und Personalverrechnern/innen sowie Geschäftsführern/innen von Buchhalter- und Personalverrechnungsgesellschaften beträgt diese Fortbildungsverpflichtung 15 Unterrichtseinheiten pro Kalenderjahr (siehe Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014). Nach Aufforderung durch die Behörde sind diese Personen verpflichtet, den Nachweis über den Besuch dieser Fortbildungen binnen zwei Monaten zu erbringen.

Fortbildungsveranstaltungen im Sinne des Bilanzbuchhaltungsgesetzes sind Veranstaltungen, die die berufliche und unternehmerische Qualifikation erhalten, erweitern, ausbauen oder der technischen Entwicklung anpassen (siehe Bilanzbuchhaltungsberufe-Ausübungsrichtlinie 2014). Das heißt, die nachzuweisenden Fortbildungen müssen facheinschlägige und berufsfördernde Inhalte vermitteln und sind unter dieser Prämisse individuell wählbar.

Gemäß der neuen Ausübungsrichtlinie ist eine Vorweg-Bestätigung von Seminaren "als Fortbildung im Sinne des Bilanzbuchhaltungsgesetzes anerkannt" durch die Behörde nicht mehr vorgesehen. Laut Bilanzbuchhaltungsbehörde kann man jedoch davon ausgehen, dass jede Veranstaltung, die die im Gesetz für eine Fortbildung verlangten Inhalte vermittelt, anerkannt wird.

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