Innovative Skills für KMUs

Förderungen für Klein- und Mittelbetriebe

Gefördert werden Klein- u. Mittelbetriebe, die Mitglieder der Wirtschaftskammer Oö. sind und die in die berufliche Ausbildung ihrer Mitarbeiter/innen investieren. Die Anträge müssen spätestens drei Monate nach Kursende mit allen erforderlichen Belegen (lt. Antrag) eingereicht werden.

Finger der auf Seite zeigt - Foto iStock
Hand die Zahlen schreibt - Foto iStock
Schreibende Hand - Foto iStock

Nur wenn über das Arbeitsmarktservice keine Förderung möglich ist (siehe "Was ist noch zu beachten?") Klein- und Mittelbetriebe bis 250 Mitarbeiter, die Mitglieder der Wirtschaftskammer Oö. sind, deren Jahresgesamtumsatz 50 Mio. Euro oder deren Bilanzsumme 43 Mio. Euro nicht übersteigt (gem. L 124/36 der Europäischen Union vom 20.05.2003 betreffend Definition von Klein- und Mittelbetrieben).

Für alle Mitarbeiter/innen, die in einer oberösterreichischen Betriebsstätte beschäftigt sind und während der gesamten Schulungsdauer vom Beihilfenwerber in einem vollversicherungspflichtigen Dienstverhältnis beschäftigt sind.


Nicht förderbar sind Dienstnehmer/innen in definitiv gestellten Dienstverhältnissen, geringfügig Beschäftigte, auf Basis eines Werkvertrages Beschäftigte und sogenannte "freie" Dienstnehmer/innen, Lehrlinge, selbständig Erwerbstätige (mit oder ohne Gewerbeschein), Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder in Kapitalgesellschaften sowie in Betrieben mit anderer Rechtsform jene leitenden Angestellten, denen ein dauernd maßgeblicher Einfluss auf die Führung des Unternehmens zukommt und für die deshalb keine Arbeiterkammerumlage zu entrichten ist.

Kurs- und Prüfungskosten, nicht aber Fahrt- und Nächtigungskosten.

  • 60 % der Kurskosten exkl. MWSt. für Kleinst- und Kleinunternehmen.
  • 50 % der Kurskosten exkl. MWSt. für mittlere Unternehmen.

Bei Arbeitnehmer/innen mit Behinderung werden zus. 10% Förderung gewährt. Die Restkosten müssen vom Arbeitgeber getragen werden und dürfen nicht vom Schulungsteilnehmer oder einem Dritten ersetzt werden.

Berufsorientierte Bildungsmaßnahmen ausschließlich in den Bereichen digitale Fähigkeiten, Export, Technologie und Fremdsprachen ab 500 Euro exkl. MWSt. sofern diese von externen, professionellen Bildungsunternehmen oder exter- nen professionellen Ausbildungstrainern veranstaltet werden sowie überbetrieblich verwertbar sind.

Die überbetriebliche Verwertbarkeit ist im Bildungsplan zu begründen. Auch firmeninterne Trainings sind förderbar, sofern das Training von einem externen Weiterbildungsanbieter durchgeführt wird und das vermittelte Wissen nicht nur rein im eigenen Betrieb verwertbar ist.

Nicht förderbar sind Ausbildungen im tertiären Sektor (Universitäten, Fachhochschulen, Privat- schulen,...)

Die Entscheidung über den Antrag erfolgt ausschließlich durch eine schriftliche Mitteilung des Landes Oö. Auf Beihilfen nach diesem Förderprogramm besteht kein Rechtsanspruch.

Insbesondere behält sich das Land Oö. auch vor, Anträge abzulehnen, wenn die zur Verfügung stehenden Beihilfenmittel vorzeitig erschöpft sein sollten.

  • Anträge nach diesem Merkblatt können – vorbehaltlich einer vorzeitigen Evaluierung – für alle förderungsfähigen Vor- haben eingebracht werden, deren Beantragung und Durchführung nach dem 1.1.2017 liegen.
  • Anträge müssen spätestens 3 Monate nach Kursende mit allen erforderlichen Belegen (lt. Antrag) eingereicht werden.
  • Es sind zuerst Förderungen im Rahmen der in Frage kommenden Förderungsaktion(en) des Bundes zu beantragen (AMS).
  • Die im Antrag bekannt gegebenen Daten werden für Verwaltungszwecke EDV-mäßig gespeichert.
  • Im Falle einer Beihilfengewährung auf Grund vorsätzlich oder grob fahrlässig gemachter unwahrer Angaben oder Ver- schweigen maßgeblicher Tatsachen sind nicht nur die Beihilfenbeträge zurückzuzahlen, sondern es ist auch mit straf- rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
  • Allfällige Abwesenheiten in der Ausbildung dürfen 25 % der Gesamtausbildungszeit nicht überschreiten. Ausnahmen können zugelassen werden, wenn als Abschluss eine Prüfung vorgesehen ist und diese positiv abgelegt wird.
  • Als Nachweis der Feststellung der Zugehörigkeit zum Personenkreis der gegünstigten Behinderten wird der „Feststel- lungsbescheid“ benötigt.

Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung (LWLD)

Abteilung Wirtschaft (Wi)

Tel.: (+43 732) 77 20-151 32

Fax: (+43 732) 77 20-21 17 85

E-Mail: wi.post@ooe.gv.at

Nähere Informationen und die allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich finden Sie unter: www.land-oberoesterreich.gv.at