Modernes Bildungshaus mit Blick auf historisches Schloss

Gebäude BFI AK Traun

Rund 8,5 Millionen Euro haben das BFI Oberösterreich und die Arbeiterkammer Oberösterreich in ihren neuen Standort an der Ecke Kremstalstraße/Fabrikstraße investiert. In Betrieb genommen wird das Gebäude am Montag, 3. Juli. Ab diesem Zeitpunkt werden bereits Individuelle Kurs- und Bildungsberatung  am neuen Standort durchgeführt.

Für das BFI ergeben sich durch den neuen Standort völlig neue Möglichkeiten. „Das moderne Haus bietet für unser Kursangebot eine optimale Infrastruktur“, sagt BFI-Geschäftsführer Christoph Jungwirth. Das Gebäude, das nach den Plänen des Linzer Architekturbüros Schremmer-Jell errichtet wurde, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum historischen Schloss Traun und ist um einen zentralen Hof gruppiert. Ein markanter Bauteil, das Café, signalisiert die Eingangszone und leitet formal in den Innenhof. Das Haus steigt in der Höhenentwicklung an, womit man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Zum einen wird der Verkehrslärm vom Innenhof und den Bürozonen abgehalten und zum anderen bleibt die Blickbeziehung zum Schloss Traun erhalten.

Die Schulungsräume des BFI liegen hauptsächlich in zwei Geschoßen. Alle sind zentral von der Eingangshalle über Treppen und Lifte erreichbar und befinden sich auf der dem Verkehr abgewandten Seite. Eine sogenannte Multizone und verteilte belichtete Areale dienen als Pausenflächen.

 

Kühldecke und Lochlamellen

Bei den technischen Lösungen wurde auf höchste Funktionalität und Nachhaltigkeit Wert gelegt: Es werden alle Räumlichkeiten be- und entlüftet. Eine Kühldecke sorgt an heißen Tagen für angenehmes Raumklima und gewährleistet, dass die Kälteleistung ohne Zugluft an den Raum abgegeben werden kann. Als Beschattungssystem wurden vertikale Lochlamellen gewählt, die automatisch dem Sonnenstand folgen. „Somit bieten die 19 Schulungsräume und Büros eine Lernatmosphäre, die dem Wohlfühlfaktor unserer Kunden voll und ganz entspricht“, betont Jungwirth. Räumlich abgetrennte Bereiche, sogenannte Cubes, bieten zudem genügend Raum für private und persönliche Gesprächssituationen.

Die Arbeiterkammer ist im Erdgeschoß situiert. Sie wird in Traun ihre gesamte Palette an Serviceleistungen anbieten – diese reicht von Rechtsberatung und Rechtsvertretung über Bildungsberatung bis hin zu Informationsveranstaltungen und kulturellen Aktivitäten.

 

Perfekte Verkehrsanbindung

Mit seiner Lage ist die neue Bildungs- und Beratungsdrehscheibe perfekt an den öffentlichen Verkehr angebunden. Die Linzer Straßenbahnlinie 4, die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3, hat ihre Endhaltestelle praktisch vor der Haustüre des BFI/AK-Hauses. Natürlich stehen für die Kunden von BFI und Arbeiterkammer auch Parkplätze im Freien und in der Tiefgarage zur Verfügung. Mit der Stadt Traun wurde vereinbart, dass die Tiefgarage außerhalb der BFI-Öffnungszeiten auch öffentlich benützt werden kann – und zwar kostenlos.

Für Trauns Alt-Bürgermeister Harald Seidl, Gemeinderat Egonald Maurer und dem langjährigen BFI-Geschäftsführer Othmar Friedl erfüllt sich mit dem Neubau ein langgehegter Wunsch: Das Duo hatte seit mehr als zehn Jahren für die Errichtung eines BFI/AK-Hauses in Traun gekämpft. Für die Stadt Traun ist die Ansiedelung von BFI und Arbeiterkammer ein weiterer wichtiger Entwicklungsschub, wie Bürgermeister Rudolf Scharinger betont.

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